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Zusammenarbeit, die Zweite!

09 | 10 | 2014

Nachdem drei unserer Studentinnen im letzten Jahr die Requisiten für die HMT Produktion "Le nozze di Figaro" gestalteten, werden sie dieses Jahr als Kostümbildnerinnen aktiv.

Figurine für "Gianni Schicchi" von Lena Güntsche

Vor einem Jahr wurden Lena Güntsche, Mona Peiffer und Josephine Kapust Teil der Opernproduktion der HMT Rostock. Sie sollten praktische Einblicke in den Theater- bzw. Opernalltag bekommen und so wurden sie mit der Requisite und der Abendbetreuung betraut.

Aus dieser Zusammenarbeit mit dem Regisseur Stephan Jöris entstand nun für die diesjährige Produktion ein neuer Auftrag: Die Arbeit als Kostümbildnerinnen die Gestaltung der Kostüme zu übernehmen und bei der Umsetzung des Bühnenbildes zu helfen.

Seit Juni arbeiten die drei Studentinnenan den Figurinen für die beiden Opern "Dido und Aeneas" und "Gianni Schicchi" und seit September an deren Umsetzung. Sie haben einige der Kostüme aus Fundussen bekommen und viel selbst genäht und gestaltet.


Diese beiden sehr unterschiedlichen Stücke werden an den Vorstellungsabenden nacheinander gespielt.

Die Geschichte der englischen Oper "Dido und Aeneas" von Henry Purcell basiert auf "Aeneis", einer der Gründungsmythen des Römischen Reiches. Die Königin Dido muss ihr Reich nach dem Tod ihres Mannes fortan allein führen. Ihre Trauer wird unterbrochen als sie den Krieger Aeneas trifft, der auf dem Weg ist Rom zu gründen. Die beiden verlieben sich. Doch als die Rivalin Didos, die Zauberin, davon erfährt, sorgt sie dafür, dass Aeneas sich an den Grund seiner Reise erinnert und weiter ziehen will. Damit bricht er das Herz der jungen Königin und sie bringt sich aus Kummer um. Mit sowohl einfachen, als auch auch phantastischen Stilelementen sorgt diese Barockoper für den Einstieg im Foyer der Hochschule.

Der zweite Teil des Abends wird auf der Bühne im Katharinensaal gespielt. "Gianni Schicchi" von Giacomo Puccini ist eine heitere Geschichte. Nach dem Tod von Buoso Donati sucht dessen Verwandtschaft in seinem Haus nach dessen Testament, in der Hoffnung, durch das Erbe reich zu werden. Ihre Erwartungen werden enttäuscht, denn Donati vermacht all seinen Besitz einem Kloster. Widerwillig fragen sie Gianni Schicchi, ob er ihnen helfen kann, das Testament zu fälschen und dieser willigt schließlich ein. Allerdings kommt alles anders als geplant. Der Zuschauer wird in einen Schwarz-Weiß-Film der 50er Jahre, im Stil von Federico Fellini zurück versetzt.


Am Sonntag, dem 12. Oktober findet 15 Uhr die Einführung bei Kaffee und Kuchen im Operncafé im Foyer der HMT statt.

Premiere ist am 16. Oktober 2014 um 19.30 Uhr im Foyer und Katharinensaal. Weitere Aufführungen folgen am 17. und 18. Oktober um jeweils 19.30 Uhr und am 19. Oktober um 18 Uhr.




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